Ludwig-Fronhofer-Schule Ingolstadt - Tel. 0841-30542400 Fax 0841-30542499

Historie

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Standort für die neue Realschule: Manching oder Ingolstadt-Süd?

Die ersten Überlegungen, eine zweite staatliche Realschule in Ingolstadt zu errichten, gehen auf das Jahr 1968 zurück. Diese sollte im zu diesem Zeitpunkt bereits geplanten Schulzentrum Südwest untergebracht werden und von der Stadt und dem Landkreis Ingolstadt finanziert werden, wobei die Schule aber auf Stadtgebiet stehen sollte. Da der Landkreis Ingolstadt aber den Realschulstandort Manching bevorzugte, wo in der Donaufeldschule bereits vier Klassen der völlig überfüllten Ickstatt-Realschule ausgelagert waren, zogen sich die Verhandlungen bis 1972 hin. Durch die Gebietsreform und die Auflösung des Landkreises Ingolstadt wurde Manching Teil des Landkreises Pfaffenhofen, wo schließlich die Realschule gebaut wurde.

Der Ingolstädter Süden ging zunächst leer aus. Nun wollte die Stadt Ingolstadt die ursprünglichen Pläne, eine Realschule im Schulzentrum Südwest unterzubringen, wieder aufgreifen. Im April 1976 wurde vom Kultusministerium die Genehmigung erteilt, da die neue Manchinger Realschule schon bald überfüllt war und auch die Ickstatt-Realschule über 28 Klassen verfügte, obwohl sie nur für 20 Klassen ausgelegt war. Da das Schulzentrum Südwest noch nicht fertiggestellt war, begann der Unterricht im Schuljahr 1976/77 mit 110 Schülern in den Räumlichkeiten der ehemaligen Volksschule an der Kupferstraße.

Erfolgsgeschichte im Schulzentrum Südwest

Im Jahr darauf erfolgte der Umzug ins Schulzentrum. Die durchschnittliche Klassengröße betrug stattliche 41,5 Schüler. Kurz vor Schuljahresende 1980/81 erhielt die auf 18 Klassen angewachsene Staatliche Realschule Ingolstadt II den Namen „Ludwig-Fronhofer-Schule“ nach dem Ingolstädter Schulreformer. Im Jahr 1986 wurde die bis heute andauernde Schulpartnerschaft mit dem Collège Canteperdrix in Grasse begründet. Eine weitere Schulpartnerschaft wurde 1991 nach der Wiedervereinigung Deutschlands angeregt. Partnerschule wurde die Karl-Liebknecht-Oberschule in Halle. Seit 1997 ist die FRI auch im Internet vertreten und zählte somit zu den Pionieren in diesem Bereich. Drei Jahre später wurde die Fronhofer-Realschule sechsstufig und es wurden erstmals Fünftklässler unterrichtet. Durch den gestiegenen Platzbedarf wurde der als Provisorium geplante Pavillon im Jahr 2001 in Rekordzeit von nur vier Monaten errichtet. Das Kultusministerium beauftragte 2003 die Fronhofer-Realschule in Ingolstadt, die Realschule Kösching ab dem Schuljahr 2004/05 bis zur Selbständigkeit als Außenstelle zu führen.

Innovationen

Bereits in den 80er und 90er Jahren war die Fronhofer-Realschule ihrer Zeit voraus, etwa im Bereich des Computereinsatzes im Unterricht oder bei der Mülltrennung. Diese Tradition wurde auch im neuen Jahrtausend mit Einführung der Schulkleidung, des Lehrerraumprinzips und dem Einzug von interaktiven Whiteboards in die Unterrichtsräume oder der iPad Klasse fortgesetzt.