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Aktuelles aus dem Schulleben

Aktuelles aus dem Schulleben

Unter diesem Motto fand am 13.11.2018 für einige Schülerinnen und Schüler unserer Schule ein Projekttag - ausgehend vom Bayerischen Judo-Verband e.V - statt. Im Rahmen des regulären Sportunterrichts wurden in 45-minütigen Schnuppereinheiten „faires Kämpfen“, „richtig Fallen und Stürzen“ und erste Judotechniken durchgeführt. Unter der Leitung von Kai Grundbrecher, der seit Jahren Trainer beim DJK ist, fand ein sehr gelungener Vormittag statt. Ein herzliches Dankeschön für sein Engagement.

Vielleicht hat ja an diesem Vormittag der ein oder andere (s)eine neue Lieblingssportart entdeckt.

Carola Huber

Am 14. Februar nahm die FRI mit einer Mädchenmannschaft am 9. Futsal-Cup der Wirtschaftsschule Ingolstadt teil. 9 Schülerinnen aus den Jahrgangsstufen 7 bis 9 zeigten spannende Spiele. Die Mannschaft hat sich erfolgreich im Turnier behauptet und den 6. Platz bei insgesamt 11 Teams erzielt. 

Theresa Kammerer

Hass! Ofen! Leid! Ohnmacht! Chaos! Ausrottung! Unrecht! Schmerz! Tod! In der abgedunkelten Aula der Ludwig-Fronhofer-Realschule standen diese aussagekräftigen und zugleich bedrohlichen Begriffe auf der Leinwand, während komplett schwarz gekleidete Schüler aus deren Anfangsbuchstaben das Wort „Holocaust“ bildeten. Dieses eindrucksvolle Bild entstand zu Beginn der Gedenkfeier für die Opfer des Holocaust, welche am Montag, den 28.01.2019 an der Ingolstädter Realschule stattfand, nachdem die anfangs zu sehende idyllische Blumenwiese jäh durchbrochen wurde.

Bereits seit 1998 gestaltet eine der weiterführenden Schulen der Stadt diese Gedenkfeier, wobei sich das Organisationsteam einiges einfallen ließ. Bereits die Anordnung der Stühle im Publikum in drei Blöcke veranschaulichte das gut durchdachte Konzept der Veranstaltung, das unter dem Motto „Zeitenwechsel – Perspektivenwechsel – Positionen“ stand. Zu Beginn erhoben sich mehrere Schüler, während auf der Leinwand pfeifend eine Dampflok fuhr, und begaben sich zur Bühne. Die dadurch im Publikum entstandenen Lücken symbolisierten die in der NS-Zeit entstandenen Lücken in der Gesellschaft.

Nach dem tragenden Musikstück „Prayer“ des jüdischen Musikers Ernest Bloch begrüßte Realschuldirektorin Silvia Retzer die anwesenden Gäste. In ihrer Rede wies sie nicht nur auf die Vergangenheit hin, sondern auch darauf, dass auch heute fast 90 Prozent der jüdischen EU-Bürger bereits Erfahrung mit antisemitischen Kommentaren gemacht haben. Das Ziel der Veranstaltung sei demnach nicht nur das Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus, sondern auch ein Zeichen gegen Rassismus und die aktuellen bedenklichen Entwicklungen zu setzen.

In einem Filmbeitrag erzählte der Sinto Peter Höllenreiner eindrucksvoll und berührend von seinen Erinnerungen an die NS-Zeit. Der Münchner, dessen Familie seit dem 15. Jahrhundert in Bayern lebt, wurde als kleiner Junge mit seiner Familie zunächst ins KZ Auschwitz gebracht. Insbesondere der drei Tage dauernde Transport in einem Güterwaggon hat sich bis heute in sein Gedächtnis eingebrannt. Bis heute verfolgt ihn das Rattern der Zugräder auf den Gleisen in seinem Kopf und verursacht noch immer Angstzustände.

Dr. Ludwig Spaenle, Beauftragter der Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, für Erinnerungsarbeit und geschichtliches Erbe, ging in seiner Rede auf die „Spitze der Perversion“ des nationalsozialistischen Systems und den „größten Zivilisationsbruch der Menschheitsgeschichte“ ein. Der ehemalige Kultusminister thematisierte aber auch die aktuellen Entwicklungen in Deutschland, wie beispielsweise die Verharmlosung der NS-Zeit durch den AfD-Politiker Alexander Gauland. Er appellierte an die Zuhörer, die Taten der Nationalsozialisten nicht zu vergessen oder zu verharmlosen und sich stets an das „Nie wieder“ zu erinnern.

Gabriel Engert, Kulturreferent der Stadt Ingolstadt, verwies nach dem jüdischen Lied „Hine ma tov uma naim“ darauf, dass die 1,5 Millionen Toten von Auschwitz nicht nur als Symbol für das Leid der NS-Zeit gelten, sondern auch als Erinnerung an die „Fähigkeit zum Bösen und zum Machtmissbrauch“ dienen müssen. Gerade auch im Hinblick auf die wieder aufkommenden rassistischen Tendenzen in unserer heutigen Gesellschaft könne man dies gar nicht oft genug betonen.

Die Schüler, die anfangs mit den Buchstaben das Wort „Holocaust“ gebildet hatten, drehten ihre Schilder, so dass das Wort „Gedenktag“ entstand. Auch hier stand jeder Buchstabe für ein damit verbundenes Wort wie beispielsweise „Erinnerung“, „Demut“ oder „Trauer“. Als Symbol für das Gedenken an die Opfer wurde ein großer Davidstern in die Mitte der Aula gelegt, um den farbige Winkel, die für die anderen von den Nationalsozialisten verfolgten Gruppen stehen, gelegt und Kerzen entzündet wurden.Als Symbol für eine bunte und vielfältige Gesellschaft zogen die Schüler ihre schwarzen Oberteile aus und füllten mit ihren nun farbenfrohen T-Shirts die zu Beginn der Veranstaltung entstandenen Lücken.

Dass der Antisemitismus auch heute ein allgegenwärtiges Problem ist, wurde anhand von vorgetragenen Fakten deutlich. So werden beispielsweise noch immer Lügen über die jüdische Bevölkerung verbreitet oder in Synagogen Hakenkreuze in Bänke geritzt. Wie man diesen Tendenzen entgegnen kann, zeigten einzelne Schüler auf. Abschließend hielt die Projektgruppe „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ ein Plädoyer für die Menschlichkeit. Die Schüler setzten sich für ein friedliches Miteinander, Toleranz und Respekt ein und schlossen mit den Worten „Ihr seid Menschen!“.

Am Ende war auch die zu Beginn ergraute Blumenwiese wieder bunt und idyllisch, nachdem im Laufe der Veranstaltung immer mehr Mohnblumen, die bewusst als Symbol gewählt wurden, erblüht sind. Die Zuschauer der knapp einstündigen Gedenkfeier wurden somit in eine positive Zukunft entlassen, in der Hoffnung, dass sich solche Gräueltaten nicht wiederholen werden.

Am 12.12.2018 war FranceMobil bei uns in der Schule. Léa Chouin, französische Lektorin in Bayern hat eine Animationsstunde für unsere 9. und 10. Klasse gehalten. Unsere Schüler wurden noch einmal für die französische Sprache und frankophone Kultur sensibilisiert und für Mobilitätserfahrungen im Partnerland motiviert. Französisch gilt häufig als eine schwierige und eher elitäre Sprache. Aber stimmt das wirklich? Sicher nicht!

Französisch ist eine Investition in die Zukunft, eine der meist gesprochenen Sprachen in der Europäischen Union, eine gute Grundlage für das Erlernen weiterer Fremdsprachen!

Die Fotos zeigen die Begeisterung der Schüler, die sich für Französisch entschieden haben!

Gabriela Czepelczauer

Am 10.11.2018 haben einige Schüler der Ludwig-Fronhofer-Realschule Strasbourg, eine französische Stadt mit einem einzigartigen Charme erkündet und kennengelernt.

G. Czepelczauer

Fronhofer Realschule und Katharinengymnasium gedenken dem Ende des Ersten Weltkriegs

Am 12.11.18 fand eine Gedenkveranstaltung zum 100-jährigen Ende des Ersten Weltkrieges am Westfriedhof statt. Gemeinsam mit dem Katharinengymnasium und dem Volksbund für Kriegsgräberfürsorge wurden symbolisch 100 Kerzen, Lichter für den Frieden, durch Schülerinnen und Schüler der beiden Schulen entzündet. Gleichzeitig war dies der Anlass, die Aktion "Lichter für den Frieden" an Schulen wieder zu beleben. Hier können Schülerinnen und Schüler der FRI und des KG in den nächsten Wochen Kerzen bestellen, das Geld geht in Projekte für den Frieden (z.B. zwischen Jugendlichen verschiedener Länder) und die Pflege von Kriegsgräberstätten. Es wäre schön, wenn ihr diese Aktion durch den Kauf von Kerzen unterstützen könntet!

Aber nicht nur den Opfern des Ersten Weltkrieges wurde gedacht, auch denen des Zweiten Weltkrieges und anderer Konflikte wie dem aktuellen Krieg in Syrien. Über die Zustände dort und die Flucht vor Zerstörung und Gewalt nach Deutschland berichtete eine 14-jährige Schülerin des Reuchlingymnasiums, die seit 2015 in Deutschland ist und die bei ihrer Flucht mit 11 Jahren von ihrer Familie getrennt wurde. Erst seit Kurzem sind die Eltern und Geschwister auch hier in Ingolstadt. Ihr Bericht war eine Mahnung, Kriege heute nicht zu ignorieren und vergangene Konflikte nicht zu vergessen. Um so mehr freut es uns, dass alle beteiligten Schülerinnen und Schüler beider Schulen ohne zu zögern an dieser Veranstaltung teilnahmen, um die Erinnerung an die Opfer wachzuhalten und ein Zeichen gegen das Vergessen und für den Frieden zu setzen.

M. Schuster

Weitere Berichte unter folgenden Links: 

https://www.intv.de

https://www.donaukurier.de

 

 

Unsere Fähigkeiten in Sachen Präsentation zu verbessern und etwas über die Umwelt zu erfahren – mit diesen Erwartungen trafen die Klassen 9f und 9e am 19.09.2018 in der Jugendbildungsstätte Waldmünchen ein. Und wir wurden nicht enttäuscht. In dem dreitägigen Programm, erfuhren wir eine Menge über unsere Welt, den Klimawandel und was wir dagegen unternehmen können.
Gleich zu Beginn bekamen wir eine Rundführung durch die weiträumigen Gebäude. Sehr früh nach der Ankunft hatten wir auch ein erstes Seminartreffen. Hier lernten die Klassen getrennt voneinander ihre Teamer näher kennen; zudem wurden wir mit den Regeln der Herberge bekanntgemacht. Anschließend konnten wir die Zimmer beziehen und eine üppige Mahlzeit im Speisesaal zu uns nehmen. In dem darauffolgenden Weltverteilungsseminar wurde uns durch kleine Spiele die Verteilung der Ressourcen der Erde auf verschiedenen Kontinenten nähergebracht. Am Abend hatten wir die Möglichkeit, die hauseigene Disco zu besuchen. Am nächsten Tag ging es an die eigentliche Übung zur Verbesserung unserer Präsentationsfähigkeiten. In Teams aufgeteilt machten wir uns an die Aufgabe, kleine Präsentationen vorzubereiten. Innerhalb eines Tages sollten wir es schaffen, bestimmte, von uns ausgesuchte Themen über den Klimawandel und -schutz, mit unterschiedlichen zur Verfügung stehenden Medien, zu vollenden. Dabei standen uns unsere Teamer tatkräftig zur Seite. Am Abend des zweiten Tages wurde ein Film über den Klimawandel, und was man dagegen unternehmen kann, präsentiert. Am Morgen des dritten – und somit letzten Tages – führten wir unsere Ergebnisse des Vortages vor. Mit guten Resultaten, hier und da kleinen Verbesserungsvorschlägen, und Tipps für die Zukunft verließen wir die Jugendbildungsstätte Waldmünchen am 21.09.2018.

Leoni Hacker, 9f

Als die erste Schulklasse bundesweit nimmt die 6d der Fronhofer an dem Präventionsprojekt "fidibuzz" der Audi BKK teil, bei dem den Schülern bewusst gemacht werden soll, wie ihr eigenes Handeln ihre Gesundheit beeinflusst. Dementsprechend leitet das Projekt in den Bereichen Essen, Trinken, Bewegung, Stressbewältigung und Medienkonsum zum kritischen Hinterfragen an. Am ersten Projekttag ging es zunächst darum, das Trinkverhalten der Schülerinnen und Schüler zu beleuchten. Dabei wurde den FRIanern aufgezeigt, wie viel Flüssigkeit ihr Körper, und v.a. ihr Kopf, am Tag braucht, um gut zu funktionieren.

Nun folgte ein zweiter Projekttag mit einem Gesundheits-Parcours für alle Schülerinnen und Schüler der 6. Jahrgangsstufe in der Aula. An vier Stationen wurden die Themen Trinken, Bewegung, Medien und Achtsamkeit in Kleingruppen intensiv behandelt und die Sechstklässler so für eine gesundeLebenführung begeistert.

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2018 11 28 Fidibuzz Ingolstadt 1143Fotos © Christiane Herold | Helliwood media & education

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